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VFD - Röhre

Das Kürzel VFD steht für Vakuum Flourescent Display, einer Anzeigeröhre die auf der Lichtaussendung gewisser Materialen bei Elektronenbeschuss beruht.
Eine VFD besteht aus einer Glasscheibe und einer rückseitig angebauten Basisplatte. Der Raum zwischen den beiden Platten ist evakuiert, so dass dort eine vakuumähnlicher Zustand herscht. In diesem Zwischenraum befindet sich ein beschichteter Wofram-Heizdraht (Katode) der bei einem Stromfluss Elektronen emittiert, die durch ein Gitter zur Anode fließen. Die Anode ist mit einer Phosphorschicht bedeckt, die bei Auftreffen der Elektronen zu leuchten beginnt. Das Funkionsprinzip ist ähnlich dem eins Magischen Auges, erhält das Gitter eine negative Spannung so wird der Elektronenfluss unterdrückt. Durch die Veränderung der Anodenspannung im Bereich von 15...25 V kann die Helligkeit und gleichmäßige Ausleuchtung des VDFs eigestellt werden. VFD werden bis heute in großer Stückzahl und Vielfalt hergestelt. Es snd hierbei bis zu 9 verschiedene Farben in enem Display möglich.

Die VFD-Technik wurde in er 1960er Jahren in Japan zur industriellen Serienreife gebracht. So prachte Tung-Sol die sog. Digivac-Röhren mit der Typenbezeichnung DT-xxxx auf den Markt.
Die heute hergestellten, modernen VFDs bieten einen breiten Blickwinkel, gestochen schafte Bilder und eine hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Ihren Einsatz finden sie in anhezu allen Bereichen der Elektrotechnik, von der Automobilindustrie bis zur Konsumtechnik.