Bereich: Technik          
       

NIMO - Röhre
In den 1960er Jahren entwickelte das Unternehmen IEE (Industrial Electronic Engineering) die NIMO-Röhren zur Anzeige von Ziffern. Das Prinzip war das einer Bildröhre (CRT) bei der jedoch der Elektronenstrahl durch ein ausgestanzte Blende geführt wurde und so das entsprechende Zeichen auf dem Bildschirm darstellte. Um die Ziffern von 0 bis 9 darzustellen waren dem nach auch 10 Katoden in der Röhre notwendig.
Der Hauptnachteil der ohnehin sehr komplizierten Röhre bestand darin, dass Bildröhren zum Betrieb eine hohe Anodenspannung von rund 2 kV benötigen und die Zeichen aus dem Leuchtschirm nach längerer Betriebszeit einbrennen konnten. Die Einsatzdauer und damit verbundene Lebensdauer der NIMO-Röhren war damit sehr eingeschränkt.
IEE verwendete für die Bezeichnung seiner NIMO-Röhren kein Buchstaben/Ziffern-System sondern gab jeder Röhre einen eigenständigen, teilweise futuristischen, Namen. So sind beispielsweise Röhren mit der Beischnung "IEE-Apollo" bekannt.