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Dekatron - Röhre
Die Dekatronröhren gehöhren zur Gruppe der Anzeigeröhren und wurden in der 1940er Jahren entwickelt. In den 1960er Jahren wurden sie dann von den Nixie-Röhren verdrängt, da diese eine komfortablere Darstellung ermöglichten. Während bei Nixie - Röhren für jedes darzustellende Zeichen eine Elektronde existiert, werden bei einem Dekatron nur kreisförmig angeordnete Leuchtpunkte angezeigt.
Bei Zählvorgängen laufen die Leuchtpunkte im Kreis herum und springen nach jeder Umrundung auf die nächste Röhre (Dekade) um eine Stelle weiter.
Um die Leuchtpunkte der Röhre muss eine Skala angeordnet sein um den jeweiligen Leuchtpunkt einer Ziffer zuzuordnen.

Das Funktionsprinzip der mit Neongas gefüllten Dekatrons beruht auf einer Gasentladung wie bei einer Glimmlampe. Um die in der Röhrenmitte angeordnete Anode sind kreisförmig Elektroden als Katode angeordnet. Wird zwischen Anode und Katode über einen Vorwiderstand eine Spannung von ca. 500 V angelegt leuchtet der entsprechende Punkt. Eine entsprechende Steuerung sorgt dafür, dass der Leuchtpunkt bei jedem ankommenden Impuls um eine Stelle weiterspringt.

Es gibt auch Dekatron - Röhren die Sowohl vorwärts als auch rückwärts zählen und anzeigen können.