Bereich VII: Bezeichnungssysteme - Mullard / Philips
     

  Empfängerröhren von Mullard / Philips
 
 

Das von Mullard / Philips für Empfängerröhren verwendete Bezeichnungssystem setzt sich aus eine Buchstabengruppe, die den Aufbau der Röhre beschreibt, und einer Zifferngruppe für den verwendeten Sockel zusammen.
Der erste Buchstabe der Buchstabengruppe beschreibt die Art der verwendeten Heizung, die nachfolgenden Buchstaben geben über das Röhrensystem Auskunft. Besitzt eine Röhre mehrere Systeme (Verbundröhre) so werden die Buchstaben für die entsprechenden Einzelsystem in alphabetischer Reihenfolge angefügt. Eine Diode wird mit einem "A" gekennzeichnet, eine Doppeldiode trägt demnach ein "AA" in der Bezeichnung.
Bei Röhren die für den industriellen Einsatz vorgesehen sind, werden die das System beschreibenden Buchstaben an das Ende der Bezeichnung gesetetzt. Eine ECC88 wird also zu E88CC. Es gib jedoch einige Ausnahmen.


 
  1. Buchstabe
(Heizung)
Weitere Buchstaben
(Systembeschreibung)
Ziffengruppe
(Ausführung des Sockels)
 

A
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
O
P
T
U
V
X
Y

4 V
180 mA, AC/DC
200 mA, AC/DC
0,5...1,5 V
6,3 V AC
12,6 V, Autobatterie
5 V
150 mA, AC/DC
20 V
2 V DC
450 mA, AC/DC
kalte Katode
300 mA, AC/DC
7,4 V, und andere
100 mA, AC/DC
50 mA, AC/DC
600 mA, AC/DC
450 mA, AC/DC

A
AA
B
C
D
E
F
H
K
L

M
N

P

Q
S
T
W


X


Y

Z


Diode
Doppeldiode
Duodiode
Triode
Endtriode
Tetrode
Pentode
Hexode
Heptode
Endtetrode, Pentode
Breitbandtetrode
Abstimmanzeigeröhre
Gasgefüllte Triode
Thyratrontriode
Röhre mit
Sekundäremission
Nonode
TV-Syncron-Oszillator
-
Gasgefüllte, einanodige
Diode
(Halbwellengleichrichter)
Gasgefüllte zweianodige
Diode
(Vollwellengleichrichter)
Einanodige Diode (Halbwellengleichrichter)
zweianodige Diode (Vollwellengleichrichter)


1 - 10



11 - 19
20 - 29




30 - 39
40 - 49
50 - 59





60 - 69
70 - 79
80 - 89
90 - 99
100 - 109

110 - 119
130 - 139
150 - 159


160 - 169

170 - 179

180 - 189
190 - 199
200 - 209
230 - 239
270 - 279

280 - 289
300 - 399
400 - 499
500 - 599
600 - 699
700 - 799
800 - 899
900 - 999
1000 - 1999
2000 - 2999
3000 - 3999
5000 - 5999
8000 - 8999

Verschiedene Außenkontakte
Ausnahme sind Röhrensockel deren
Grundtyp Oktal ist, z.B bei der ECH3G,
ECH4G, EK2G, EL3G, KK2G
8 Stifte (Deutscher Oktal)
Loktal (B8G), einige Oktal und 8stiftige
Auskontaktsockel
Ausnahme sind Röhrensockel deren
Grundtyp Oktal ist, z.B bei der DAC21, DF21, DF22, DL21, DLL21
Oktal
Rimlock (B8A)
B9G; Loktal (B8G); Oktal; B26A;
Magnoval (B9D); Röhren mit scheibenfömigen Elektroden;
Deutsche 10-Stift-Sockel mit Zapfen;
3-Stift-Glassockel;
Einige andere mind. 4stifige Sockel
B9G; einige Subminiatursockel
Lorenz Loktal; freie Drahtenden
Noval (B9A)
B7G
B7G,
Wehrmachts- und Reichspostsockel
Deutsche 8-Stift-Oktal; Rimlock (B8A)
Oktal
Deutsche 10-Stift-Sockel mit Zapfen;
10-Stift-Glassockel mit einem großen Stift, Oktal
Deutsche 8-Stift-Oktal; Subminiatrur-sockel mit freien Flachdrähten
8- und 11-stiftige RFT-Glassockel mit einem Offset-Stift
Noval (B9A)
B7G
Dekal (B10B)
Oktal
11-stiftige RFT-Glassockel mit einem Offset-Stift
Noval (B9A)
Oktal
Rimlock (B8A)
Magnoval (B9D), Noval
Freie Flachdrahtenden
Freie Runddrahtenden
Noval (B9A)
B7G
Freie Runddrahtendern, Nuvistoren
Dekal (B10B)
Oktal
Magnoval (B9D
Noval B9A